Wie kann die Energie- und Wärmewende vor Ort so finanziert werden, dass Region und Bürger*innen davon profitieren?
Aufbauend auf der seit Dezember 2025 vorliegenden Analyse im Rahmen des Projekts FinanzWIRtschaft stellten Bürgerbewegung Finanzwende und FaFin Ideen für zwei Ansätze für Finanzierungsinstrumente sowie erste Policy-Empfehlungen für eine breitere Bürger*innenbeteiligung auf dem Workshop im April 2026 vor.
Im Fokus standen innovative Ansätze, die das lokale Wissen von Regionalbanken, die Nachfrage von Bürger*innen nach grünen Geldanlagen und Finanzierungsbedarfe auf kommunaler Ebene zusammenbringen und so Mehrwert in der Region schaffen. Darüber hinaus tragen die Ansätze dazu bei, dass nicht nur große institutionelle Investoren, sondern auch Bürger*innen direkt von der Energiewende profitieren.
Klar wurde:
- Regionalität ist ein wichtiger Aspekt, sowohl für die Motivation von Regionalbanken, als auch für Bürger*innen.
- Wir brauchen praxistaugliche Finanzierungsinstrumente, die auf Standardisierung setzen und zugleich Anpassung an lokale Gegebenheiten erlauben.
- Finanzierungsansätze können dann erfolgreich sein, wenn sie die Anforderungen von Bürger*innen, Regionalbanken, Betreiber*innen und Kommunen im Blick behalten.
Unser Key-Takeaway: Das Zusammenspiel aus praxistauglichen Finanzierungsansätzen und den richtigen Rahmenbedingungen kann die Finanzierung der Transformation mit Bürgerbeteiligung entschieden voranbringen.
Die Teilnehmenden waren: Steffen Grieb (Sparkasse Heidelberg), Sebastian Himstedt (Value Verde), Bernadette Koop (Grafschafter Volksbank), Jakob Kubin und Prof. Dr. Tobias Popovic (beide HfT Stuttgart), Hana van Loock (FÖS), Johannes Weide (BlackVRST Captial Management). Danke an alle für den spannenden Austausch! Die Ergebnisse fließen in die finalen Empfehlungen des Projekts ein, die wir im Sommer veröffentlichen werden.
Das Projekt FinanzWIRtschaft wird unterstützt durch die European Climate Foundation.
Ansprechpartner im Fair Finance Institute: Markus Duscha


