Nachdem Frederik Plank (LBBW), Sven Simon (SV SparkassenVersicherung) und Thomas Schreiber (NordVest GmbH) neue Ansätze in der privaten Eigenkapitalfinanzierung (kommunaler) Energieunternehmen vorgestellt hatten, ergab die gemeinsame Diskussion folgende wichtige Eckpunkte:
- Es gibt interessante neue Ansätze, wie mit privatem Geld von Investoren die wichtige Aufstockung mit Eigenkapital unterstützt werden kann. Denn nur mit besserer Eigenkapitalausstattung können die Energieversorger die anstehenden Aufgaben finanzieren.
- Durch spezifische Mezzanine-Kapital-Konstrukte werden dabei unterschiedliche Ansprüche realisierbar.
- Auch kleinere Projekte (ab z.B. 5 Mio. Euro aufwärts) lassen sich über Dienstleister bündeln und in größere EK-Finanzierungsvehikel integrieren.
- Die Lösungen sind (noch) nicht standardisiert, sondern befinden sich zumeist in Pilotphasen.
- Die private Finanzierung des EK wird auch zur Verteuerung der Energieversorgung führen.
Deshalb sind u.a. folgende ergänzenden Bausteine empfehlenswert:
- (Teil-)Risikoabsicherungen durch die öffentliche Hand, um die Risikoaufschläge kleiner zu halten.
- Beteiligungsmöglichkeiten auch der Energieverbrauchenden/der Bevölkerung vor Ort an den Eigenkapitallösungen, um sie an den Gewinnen partizipieren zu lassen, damit sie nicht nur die Lasten dieser Finanzierungsform tragen müssen.
Besten Dank an die Organisatoren des diesjährigen Leipziger Sustainable Finance Forums: BAUM e.V., Center for Sustainable Insurance (CSI), LBBW, sowie Sächsische Aufbaubank – Förderbank!
Ansprechpartner im FaFin ist Markus Duscha.


