Am 4. Juli 2025 fand die diesjähre BVI-Nachhaltigkeitskonferenz in Frankfurt/M. statt. Dort war ein breites Themenspektrum zu finden, von „Nachhaltige Rüstung“ bis zu „Transitionspläne in der Unternehmensstrategie“, was zu einem intensiven Austausch auch unter den Teilnehmenden führte.
Zu der Frage „Wie können wir die Anleger (wieder) für Nachhaltigkeit gewinnen“ tauschte sich auf einem Podium Markus Duscha mit Matthias Battefeld (Hannoversche Volksbank), Theresa Nabel (BaFin) und Ingo Speich (Deka) unter Moderation von Julia Backmann (Allianz Global Investors) aus. Am Ende wurde aus den verschiedenen Perspektiven unter anderem klar, dass es, anders als bisher, einfach verständliche Produkt-Kategorien für die meisten Anlegenden braucht. Aber auch ein grundlegendes Vertrauen zwischen Berater und Anleger ist essentiell, das durch zu viele Formalitäten eher erschwert wird. Zudem muss die Wirtschaftspolitik solchermaßen steuern, dass nachhaltig-vorteilhafte Wirtschaftsaktivitäten (und damit auch Finanzanlagen) auch finanziell attraktiver sind als zumindest „braune“ Aktivitäten. Unabhängig davon sind natürlich generelle Werthaltungen und Interessen von Bedeutung, die nicht alleine durch die oben genannten Faktoren beeinflusst werden können: Hier spielen Bildung, wirtschaftliche Lage bis hin zu geopolitischen Faktoren eine Rolle.


