Die finanzielle Beteiligung von Bürger*innen vor Ort kann einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energie- und Wärmewende in Deutschland leisten. Das Potenzial dafür wird jedoch bisher bei weitem nicht ausgeschöpft.
Aufbauend auf der seit Dezember 2025 vorliegenden Analyse im Rahmen des Projekts FinanzWIRtschaft stellen Bürgerbewegung Finanzwende und FaFin in der neuen Studie Vorschläge für Policy-Empfehlungen zur Unterstützung einer breiteren finanziellen Bürger*innenbeteiligung vor.
Die Studie erläutert mögliche Finanzierungsmodelle, insbesondere für regionale Banken, und die grundsätzlichen Vorteile von Bürgerbeteiligung. Und sie zeigt, welche politischen Rahmenbedingungen sich ändern müssen, um die finanzielle Bürgerbeteiligung voranzutreiben.
Es werden dazu mehrere Maßnahmen aufgeführt, mit denen sich das Thema vorantreiben lässt. Erste und wichtigste ist dabei eine bundesweite politische Zielsetzung von mindestens 25 Prozent finanzieller Bürgerbeteiligung an den anstehenden Investitionen für die Energie- und Wärmewende.
Weitere Forderungen der Studie sind der Aufbau regionaler Kompetenzzentren, eine Teilübernahme von Risiken der Bürger*innen-Investitionen (wie häufig für große Investoren in Diskussion) sowie eine bundeweite Vereinheitlichung der landesrechtlich oft sehr unterschiedlichen Regelungen für Bürgerbeteiligung im Rahmen des Erneuerbaren Energiegesetzes.
Die Studie steht zum Download hier zur Verfügung.
Das Projekt FinanzWIRtschaft wird unterstützt durch die European Climate Foundation.
Ansprechpartner im Fair Finance Institute: Markus Duscha


